Karlsbader Kanne

Die Karlsbader Kanne ist eine spezielle Art der Kaffeezubereitungsmethode, die ohne Papierfilter auskommt und stattdessen ein Porzellansieb verwendet. Diese Methode stammt ursprünglich aus Karlsbad in der Tschechischen Republik und ist für die Zubereitung eines besonders aromatischen und klaren Kaffees bekannt. Bei diesem Prozess wird heißes Wasser langsam über das Kaffeepulver gegossen, das in einem Porzellansieb innerhalb der Kanne ruht. Das Wasser fließt durch das Kaffeemehl und das Porzellansieb direkt in die darunter liegende Kanne. Dieser schonende Extraktionsprozess erhält die ätherischen Öle und die volle Aromavielfalt des Kaffees, was zu einem außergewöhnlich reinen und geschmackvollen Kaffee führt.

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Brühzeit
4–6 min
Mahlgrad
extragrob
Wassertemperatur
92–96 °C
Kaffeemenge
30–35 g / 500 ml
Wassermenge
500 ml
Schwierigkeit
einfach

Mögliche Kaffeegetränke für die Zubereitungsmethode Karlsbader Kanne:

Häufige Fragen

Was ist eine Karlsbader Kanne?
Die Karlsbader Kanne ist eine Kaffeekanne aus Porzellan mit einem stapelbaren Porzellansieb als Filter. Da kein Papier verwendet wird, gelangen Kaffeeöle in die Tasse – der Kaffee wird vollmundig und oelig.
Was macht die Karlsbader Kanne besonders?
Die Karlsbader Kanne verwendet ein Porzellansieb statt eines Papierfilters. Dadurch gelangen mehr Kaffeeöle in die Tasse, was einen besonders vollmundigen, aromatischen Kaffee ergibt.
Warum heißt sie Karlsbader Kanne?
Die Kanne ist nach dem böhmischen Kurort Karlsbad (heute Karlovy Vary, Tschechien) benannt, wo sie Anfang des 20. Jahrhunderts in den Kaffeehäusern populär wurde.

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